Simon Wallach Trio

Simon Wallach Gitarre
Michael Bohn Bass
Christian Klein Drums


Das 2017 gegründete Trio lebt vom Spiel mit Zeit und Raum. Die mit der Trio- Besetzung unweigerlich einhergehende Intimität wird hier zum Aushängeschild. Formal traditionell gehalten, verbinden sich in den Kompositionen des Gitarristen Simon Wallach Elemente der Jazz-Tradition mit harmonischen und melodischen Elementen aus Pop-Musik und klassischer Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu elegischen Klangmalereien, die viel Raum zum Träumen lassen. Es ist ein sehr persönliches Projekt, bei dem nach einem emotional eigenen Zugang zu zeitgemäßem Jazz geforscht wird.

(c) Foto: Benjamin Eichler

Heuken /Daerr /Martin /Schaefer

Viscous Consistency

Volker Heuken Vibraphon
Carsten Daerr Piano
Philipp Martin Bassgitarre
Eric Schaefer Schlagzeug

Sich der Musik Steve Swallows anzunähern, heißt über 60 Jahre Jazzgeschichte zu überblicken, die der Bassist einflussreich geprägt hat. Gleichzeit bedeutet es, über die Selbstverständlichkeiten des Metiers zu reflektieren, denn Swallows musikalische Entwicklung als Improvisator und Komponist in Personalunion zeichnet sich aus durch Wandelbarkeit in der Stringenz - Erneuerung vermittels Rückschau. Hier wollen die vier Musiker ansetzen. Den vier Instrumentalisten, die jeweils auch als Komponisten und Bandleader ihre eigene Musik verwirklichen, geht es in diesem Projekt darum, als Autoren zurückzutreten, um den Ideen und Konzepten von Swallows Musik nachzugehen.

(c) Foto: Philipp Martin

Johannes Metzger Quartett

Marc Doffey Saxophon, Bassklarinette
Morten Duun Aarup Gitarre
Fabian Timm  Bass
Johannes Metzger Drums, Komposition

Frisch und unkompliziert, dabei ebenso fragend wie direkt bringen die vier jungen Musiker um den Schlagzeuger Johannes Metzger ihre Idee von zeitgenössischem Jazz zum Ausdruck. Die Musik bietet den vier Musikern den Freiraum, sich improvisatorisch entfalten zu können und ihren individuellen Stimmen Ausdruck zu verleihen, ohne dabei ihren organischen Gesamtklang zu verlieren.

Rhythmisch fein, melodisch frisch, trotzdem zugänglich - der Sound der Band besticht durch Transparenz, die jedoch nichts an harmonischer Aussagekraft missen lässt. An ausgewählten Stellen durch elektronische Effekte bereichert, entstehen mitreißende Energie und pulsierende Grooves, sowie sphärische Klanglandschaften, die das Publikum anregen die Augen zu schließen und sich fallen zu lassen.


(c) Foto: Odelia Toder