Philip Arneill
TOKYO JAZZ JOINTS
Ausstellung - Konzerte - Lesung - Kunstprojekt
Kunsthaus Norden
28.09. - 02.11.25
Eröffnung am 28.09. um 11:30 Uhr
Veranstaltungsflyer als pdf
TOKYO JAZZ JOINTS is a documentary photography project started in 2015
by myself, a photographer and writer, in collaboration with American broadcaster James Catchpole.
It began in 2015 to document Tokyo's myriad jazz bars and cafes, and has gradually expanded to the whole of Japan. Japan’s incredible subculture of jazz bars and kissa coffee shops - many of which opened after World War II - is a hidden, insular world which is slowly vanishing in the face of changing trends, ageing customers and rising rents. Since the project began, at least 20 of the places photographed have closed, and more continue to do so; time is ticking to record the remaining (approximately) 100-150 before these living museums of musical culture disappear forever from Japan’s urban landscape. The project is a visual chronicle of a unique world, and to date it has documented over 260 individual jazz bars and kissa.
The selection of photos here is merely a snapshot of this incredible world: I would like to dedicate them to the unflagging passion and dedication of the owners who maintain them daily, ensuring their survival. For now, at least.
The project has been published widely in traditional print and broadcast media, and online, and has now been exhibited on three continents. More recently it was published to acclaim as the Tokyo Jazz Joints monograph in 2023 by Kehrer Verlag (Heidelberg) and is now in 4th edition, with a Japanese version published in Japan in August 2025 by Seigensha (Kyoto).
I am delighted to be able to bring some of the work to Kunstverein Norden. Thank you also to everyone who continues to support and encourage me in this photographic quest to preserve a truly unique musical subculture.
There is still work to be done!
PHILIP ARNEILL
NORDEN, 2025
Vincent Meissner Trio
Donnerstag, 02.10.25 um 20 Uhr
kvhs Forum Norden, Uffenstr. 1
Vincent Meissner, Klavier
Josef Neimetz, Bass
Henri Reichmann, Schlagzeug
„Ich bin so glücklich“, sagte eine Besucherin, als das Konzert zu Ende gegangen war, „es ist so schön, nach so vielen Jahren hier in Norden wieder so herrliche Jazzmusik hören zu dürfen.“ Die Frau, die so ihre Begeisterung zum Ausdruck brachte, hätte gut die Großmutter der drei Musiker sein können, die am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit im Forum der Kreisvolkshochschule aufspielten: das Vincent Meissner-Trio aus Leipzig. Drei Musiker, Mitte 20, in der klassischen Klaviertrio-Besetzung mit Bass und Schlagzeug zeigten über zwei Sets ihr innovatives Improvisationsspiel von hoher Intensität, zugleich bis in die letzten Takte der Stücke ausgefeilt, so dass die Zuhörer die Luft anhielten, wenn der letzte Ton verklang. Begeisterter Beifall dankte der Band.
Lesung
Henrik Siebold
Inspektor Takeda
...und der tödliche Ruhm
Samstag, 11.10.25 um 20 Uhr im Kunsthaus Norden, Große Neustr. 13
Über ein ausverkauftes Kunsthaus haben sich die Veranstalter im Rahmenprogramm zur aktuellen Ausstellung „Tokyo Jazz Joints“ gefreut. Rund 50 Krimi- und Kunst-Freunde sowie Jazz- und Japan-Fans folgten am Freitag der Einladung zur Lesung mit dem Hamburger Krimiautoren Henrik Siebold, der aus seinem aktuellen Roman „Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“ las - begleitet von den Improvisationen des Saxophonisten Thomas Nintemann. Kunsthistorikerin Doris Dirks bedankte sich seitens der Veranstalter für die profunden Einblicke in ein fernes Land mit einem Präsent.
Sonderveranstaltung
JAZZ KISSA EVENT im Teemuseum
Unglaublich aber wahr - Jazz Kissa und Ostfriesische Teezeremonie
im Teemuseum Norden am 17.10. von 17 - 19 Uhr.
Mit einem Beitrag von Doris Dirks, Kunsthistorikerin.
Am Abend des 17. Oktober 2025 hat sich der „Rummel“ im Ostfriesischen Teemuseum in eine japanische Jazz-Kissa verwandelt. Der gut besuchte Kulturabend war Teil des Rahmenprogramms anlässlich der im Norder Kunsthaus laufenden Ausstellung mit Arbeiten des Fotografen Philip Arneill („TOKYO JAZZ JOINTS“).
Dass der Veranstaltungstag ein denkwürdiger Termin sei, machte Mirjana Ćulibrk, Leiterin des Ostfriesischen Teemuseums Norden, in ihrer Begrüßung deutlich. Denn der 17. Oktober ist der Internationale Tag des Immateriellen Kulturerbes: Schließlich gehöre die ostfriesische Teekultur seit 2016 seitens der UNESCO zum Kreis der anerkannten Kulturgüter, sagte die Gastgeberin im Teemuseum. Über die feinen Unterschiede, aber auch über bemerkenswerte Gemeinsamkeiten der japanischen und der ostfriesischen Teekultur sprach Doris Dirks. Anhand vieler Beispiele führte die Kunsthistorikerin aus, dass die japanische Teezeremonie ein streng ritualisierter, spirituell geprägter Akt sei, während die ostfriesische Teezeremonie als ein geselliges Alltagsritual mit festen, aber eher unkomplizierten Regeln betrachtet werden könne. Für Kissa-Atmosphäre sorgte der Vorsitzende des Vereins Jazz Norden, Hauke Piper, der Vinyl-Schätze aus seiner reichen Jazz-Platten-Sammlung auflegte - natürlich auch den "Tokyo Blues" von Horace Silver. Die Musik von Attila Zoller durfte nicht fehlen, schließlich steuerte der Gitarrist den Soundtrack zum Film „Kein Schnaps für Tamara“ bei, der im Sommer 1967 in Norden gedreht wurde. Und im „Rummel“ knisterten die Kluntjes in den Teetassen mit den Schallplatten um die Wette.
(C) Bild: Thomas Schmidt
AURORA
Samstag, 18.10.25 um 20 Uhr
Kunsthaus Norden, Große Neustraße 13
Es war schon ein sehr besonderes Konzert: Im voll besetzten Kunsthaus in Norden spielten am vergangenen Samstag Sorcha McCague (Harfe) und Dion Hoorn (Saxophon) Jazz-Klassiker und Eigenkompositionen. Eine ungewöhnliche Instrumentenkombination, die das Publikum vom ersten Ton an in den Bann zog. Kein Wunder, denn die beiden Musiker, derzeit noch Studierende am Musikkonservatorium in Groningen, zeigten mit ihrem ebenso virtuosen wie feinfühligem Zusammenspiel, wie sehr die beiden Klangwelten der Harfe und des Saxophons zueinander passen. So gab es lang anhaltenden Applaus für die beiden Musiker, die sich mit einer Zugabe vom Norder Publikum verabschiedeten.
Urban Wedding Duo
Samstag, 25.10.25 um 20 Uhr im Kunsthaus Norden, Große Neustraße 13
Vor begeistertem Publikum spielte am Samstag, 25.10.25 das Urban Wedding Duo mit Roman Babik (Piano) und Dimitrij Markitantov (Saxophon) im Kunsthaus Norden. Dass die beiden ein eigespieltes Team sind und seit etlichen Jahren gemeinsam Musik machen, zeigte sich gleich von der ersten Note an. Dynamisch sehr ausgefeilt und mit exzellenter Tonformung an beiden Instrumenten, spielten Babik und Markitantov durchweg Eigenkompositionen, teils lyrisch verhalten, teils expressiv und rhythmisch vertrackt. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus. „Das beste Jazzkonzert, das ich je in Norden gehört habe“, sagte ein erfahrener Konzertgänger. Das freut uns!
Jazz Kissa Events
Vinyl Listening
Das war richtig feiner Jazz, handaufgelegt auf dem Plattenteller!
03.10. Jazz der 50er Jahre +
10.10. Jazz der 60er Jahre +
24.10. Jazz der 70er Jahre +
31.10. Jazz der 80er Jahre +
und dem besten Jazz von heute
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